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13. August 2013

Ansturm auf Handwerksbetriebe - Hagelschäden in dreistelliger Millionenhöhe

Die heftigen Unwetter am letzten Juliwochenende haben den Südwesten Baden-Württembergs stark in Mitleidenschaft gezogen. Hagelkörner erreichten fast die Größe von Tennisbällen und verursachten Schäden von geschätzten 600 Millionen Euro. Am härtesten hat es Hausbesitzer in den Regionen Reutlingen und Tübingen getroffen: von zertrümmerten Dachziegeln über zerstörte Rollläden und Jalousien bis hin zu eingeschlagenen Fenstern reichen die Verwüstungen. Entsprechend groß ist der Ansturm auf örtliche Handwerksbetriebe wie die der MR-Gruppe, die mit der Beseitigung der Schäden alle Hände voll zu tun haben.

„Momentan arbeiten wir die Aufträge nach der Dringlichkeit ab“, berichtet Otto Rall, Geschäftsführer von Rolladen Rall in Kusterdingen bei Tübingen. „Kaputte Fenster und Rolläden oder Außenjalousien, die keinen ausreichenden Sonnenschutz mehr bieten, haben absoluten Vorrang.“ Bei einigen der von ihm begutachteten Einfamilienhäuser belaufen sich die Schäden auf bis zu mittlere fünfstellige Beträge. Eine Reparatur sei nur in etwa einem Prozent der Fälle möglich. „Aufgrund der Größe der Hagelkörner hilft bei fast allen Elementen nur ein kompletter Austausch“, so Rall, dessen technische Berater und Handwerker derzeit bei jeweils bis zu zehn Betroffenen täglich aktiv sind.

Ob die Versicherung für alle entstandenen Schäden aufkommt, hängt von den vertraglichen Details ab. In der Regel sind Hagelschäden komplett in der Wohngebäudeversicherung enthalten.
Manchmal lohnt es sich aber langfristig, im Rahmen einer Reparatur über die von der Versicherung gedeckte Summe hinaus zu investieren – zum Beispiel bei zerstörten Dachfenstern. „Ein reiner Austausch der Scheibe dauert länger und ist deutlich schwieriger, als das gesamte Fenster zu ersetzen“, erklärt Rall und weiter: „Wer die Gelegenheit nutzt und neue Fenster einbauen lässt, zahlt nur geringfügig mehr, eliminiert aber gleichzeitig Schwachstellen der Wärmedämmung. In den nächsten Wintern lässt sich somit bares Geld sparen.“

Verheerende Naturgewalten wie die jüngste rufen im Handwerksbereich zahlreiche schwarze Schafe auf den Plan. „Oft wird versucht, den Kunden maßlos überteuerte Leistungen zu verkaufen“, beschreibt Rall die aktuelle Situation.
„Die viel zu hohen Rechnungen akzeptiert dann keine Versicherung, weshalb der Eigentümer auf einem Teil der Kosten sitzen bleibt.“

In der Regel sollten Hausbesitzer mehrere Angebote einholen und vergleichen, doch das ist in akuten Fällen nur schwer möglich. Zum einen dauert es zu lang, bis beispielsweise das kaputte Fenster ersetzt ist, zum anderen herrscht bei den Handwerksbetrieben derzeit eine so große Nachfrage nach schnellen Reparaturen, dass sie Angebotswünschen kaum nachkommen können. Um dennoch keinen Betrügern aufzusitzen, empfiehlt Rall, direkt bei der Versicherung nachzufragen: „Handwerksfirmen, die zuverlässig und transparent arbeiten, genießen auch bei Versicherungen einen guten Ruf.“ Alternativ kann man sich auch bei Handwerkskammer oder Innung informieren.