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26. Oktober 2017

Mehr Einbruchschutz: Fünf Tipps für ein einbruchsicheres Haus

Im Jahr 2016 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche erstmals seit zehn Jahren gesunken. Experten führen die positive Entwicklung u.a. auf den verbesserten Einbruchschutz vieler Häuser zurück: Immer mehr Menschen beginnen neuralgische Punkte wie leicht erreichbare Fenster sowie Wohnungs- und Terrassentüren besser zu schützen. “Auch wir beraten Kunden regelmäßig zum Thema Einbruchssicherung”, sagt Otto Rall, Geschäftsführer der MR Gruppe und wiegelt ab: “Kein Haus ist zu 100 Prozent einbruchssicher. Bei allen Maßnahmen, die ergriffen werden können, geht es insbesondere darum, Zeit zu gewinnen.” Zahlreiche Statistiken belegen: Die meisten Einbrecher geben auf, wenn der Versuch sich Zutritt zu verschaffen länger als fünf Minuten benötigt. 

Damit auch Sie sich in Ihren vier Wänden sicher fühlen, bietet die MR Gruppe zu Beginn der dunklen Jahreszeit wieder spezielle Aktionspreise zum Einbruchschutz:

  • Beim Kauf einer Aluminium-Haustür erhalten Sie kostenlos die Widerstandsklasse RC 2 dazu
  • Beim Kauf einer Designer-Tür erhalten Sie kostenlos die Widerstandsklasse RC 3 dazu
  • Beim Kauf von Fenstern erhalten Sie kostenlos Sicherheitsbeschläge und abschließbare Griffe dazu (ähnlich RC2N)

Am 29. Oktober lädt die Polizei wieder zum bundesweiten Tag des Einbruchschutz ein, der jährlich am Tag der Umstellung auf die Winterzeit stattfindet. Wir haben schon einmal einige Tipps für Sie zusammengefasst, wie Sie den Einbruchschutz in Ihrem Zuhause verbessern:

1. Einbruchsichere Türen

Ein kräftiger Stoß mit der Schulter und die Tür fliegt auf: Tatsächlich sind auch heute noch viele Haus- und Wohnungstüren ohne den Einsatz von Einbruchswerkzeug leicht zu überwinden.

Um dies zu vermeiden, gibt es einbruchshemmende Türen, die nach DIN EN 1627 auf Herz und Nieren geprüft und in sechs Widerstandsklassen eingeteilt werden. Bei einer praxisgerechten Einbruchsprüfung wird nachgewiesen, dass die Gesamtkonstruktion, bestehend aus Türblatt, Zarge, Schloss und Beschlag, keinen Schwachpunkt aufweist. Die Widerstandsklassen RC 2 und RC 3 (nach DIN EN 1627) bieten im privaten Bereich in aller Regel ausreichenden Einbruchsschutz.

Tipp: Achten Sie darauf, dass auch Keller- und Nebeneingangstüren die Standards für einbruchshemmende Türen erfüllen, gerade sie verlocken sonst zum Einbruch. 

2. Einbruchsichere Fenster

Auch Fenster werden in die Widerstandsklassen RC 1-6 eingeteilt. Im Vorfeld wird mittels einer eingehenden Prüfung sichergestellt, dass die Gesamtkonstruktion perfekt ineinander greift (Rahmen, Beschlag und Verglasung). Denn herkömmliche Fenster, Terrassen- oder Balkontüren können von Einbrechern mit einfachem Werkzeug aufgehebelt werden.

Beim Einbau neuer Fenster sollten Sie für ausreichenden Einbruchschutz mindestens Widerstandsklasse RC 2 wählen. Diese sind bei einem durchschnittlichen Einbruchsrisiko im privaten Bereich ausreichend gegen Angriffe mit einfachen Werkzeugen geschützt. Keine Sicherheitsverglasung (RC 1 N und RC 2 N) empfiehlt sich nur dann, wenn kein direkter Angriff auf die Verglasung zu erwarten ist. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Tipp: Fenster, die häufig gekippt werden, z.B. im Keller oder Gäste-WC im Erdgeschoss, können zusätzlich mit einem Gitter geschützt werden. Achten Sie dabei auf die fachgerechte Befestigung und die Widerstandsklasse des Gitters.


Zertifizierung

Einbruchhemmende Bauelemente müssen besonders sorgfältig verarbeitet werden, um den hohen Anforderungen gerecht zu werden. Achten Sie darauf, dass die laufende Produktion regelmäßig von einer neutralen Kontrollstelle geprüft wird.

Geprüfte Qualität erkennen Sie an folgenden Kennzeichen:

  • PfB Zertikfikat
  • ift Zertifikat
  • ECB-S Zertifikat 1
  • ECB-S Zertifikat 2
  • VDS Zertifikat 


Fachgerechter Einbau für mehr Einbruchschutz

Damit einbruchhemmende Bauteile ihren Zweck in Sachen Einbruchschutz erfüllen, sollten sie unbedingt von einem Fachmann eingebaut werden. Achten Sie auch darauf, dass Sie nach Einbau eine Montagebescheinigung erhalten. Sie bestätigt, dass die geprüften Einbauten fachgerecht nach der Montageanleitung montiert wurden.

Auch bestehende Fenster oder Türen lassen sich nachrüsten, sodass sie etwas mehr Einbruchschutz bieten. Möglich sind z.B. Sicherheitsfolien über dem Glas oder einbruchhemmende Verriegelungen und Beschläge. Verschiedene Hersteller, z.B. Abus, bieten verschiedene Sicherheitslösungen. 

3. Einbruchsichere Rollläden?

Herkömmliche Kunststoffrolläden haben keine einbruchhemmende Wirkung und dienen vor allem zur Verdunkelung. Da sie sich leicht hochschieben lassen, reichen sie zur Sicherung nicht aus. Rolläden aus Aluminium bieten mehr Sicherheit und sind eine günstige, nachrüstbare Option.

Eine deutliche, einbruchhemmende Wirkung erzielen allerdings nur Sicherheitsrolläden in den Widerstandsklassen RC 1-6, deren Einbau sich in Einzelfällen lohnt. Ab Klasse RC 2 bieten sie einen guten Einbruchschutz.

Tagsüber herabgelassene Rolläden sind eher ein Risikofaktor, da sie Einbrechern Ihre Abwesenheit signalisieren. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass Sie den Fensterschutz aktiv einsetzen können, um Ihre Anwesenheit zu simulieren.

4. Anwesenheitssimulation

Gerade, wenn Sie für längere Zeit verreisen, können sie darauf achten, dass Ihr Haus bewohnt aussieht. Folgende Tipps können Ihnen dabei helfen:

  • Fensterschutz und Vorhänge sollten nicht rund um die Uhr geschlossen bleiben. Bitten Sie Ihre Nachbarn um Hilfe oder lassen Sie spezielle Steuerungstechnik installieren. Über die sogenannten Smart-Home-Lösungen lassen sich Rolläden bequem per Funk oder Smartphone öffnen und schließen. Mehr darüber erfahren Sie in unserem Artikel “Das intelligente Zuhause – das kann das Haus von morgen.”
  • Über Zeitschaltuhren können Licht oder Radio in einzelnen Räumen phasenweise an- und abgeschaltet werden. So wirkt Ihr Haus für Außenstehende auch während Ihrer Abwesenheit bewohnt.
  • Wenn Sie längere Zeit unterwegs sind, können Sie einen Nachbarn Ihres Vertrauens oder Freunde bitten, Ihren Briefkasten zu leeren.
  • Auch Ihr Rasen kann Aufschluss über Ihre Abwesenheit geben. Lassen Sie ihn in dieser Phase am besten von einem Externen mähen.
  • Alarmanlage oder Bewegungsmelder können Einbrecher abschrecken, auch Kameras zur Videoüberwachung werden als Maßnahme zum Einbruchschutz eingesetzt. Achten Sie darauf, dass sie von außen sichtbar angebracht werden.

 

5. Allgemeine Tipps für mehr Einbruchschutz

  • Verschließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren, wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung verlassen.
  • Lassen Sie leicht erreichbare Fenster nicht auf Kipp, wenn Sie nicht da sind. Für Einbrecher sind sie so gut als wären sie offen.
  • Rolläden sollten bei Tag geöffnet sein. Sonst signalisieren sie Ihre Abwesenheit und könnten Einbrecher aufmerksam machen.
  • Schließen Sie Ihre Tür(en) immer zweifach ab, auch wenn Sie nur kurz weg sind.
  • Hinterlegen Sie einen Ersatzschlüssel beim Nachbarn Ihres Vertrauens oder Freunden. Die meisten Verstecke werden von Einbrechern entdeckt.
  • Sie haben Ihren Schlüssel verloren? Dann lassen Sie den Schließzylinder austauschen – zu Ihrer eigenen Sicherheit.
  • Seien Sie aufmerksam, wenn Sie Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück sehen.
  • Beseitigen Sie mögliche Hilfsmittel für Einbrecher von vornherein: Leitern oder Gartenmöbel sollten nach Benutzung verräumt werden.
  • Achten Sie auf Ihr Verhalten in den Sozialen Medien: Wenn Sie teure Einrichtungsgegenstände oder Ihre Urlaubstermine posten, kann das auch Einbrecher aufmerksam machen.

Wenn Sie unsicher sind, welche Maßnahmen zum Einbruchschutz sich für Sie eignen, beraten wir Sie gerne persönlich zu aktueller Sicherungstechnik, einbruchhemmenden Fenstern und Türen, Alarmanlagen, Rolläden und Gittern. Die MR Gruppe ist an vier Standorten vertreten in Tübingen, Leinfelden-Echterdingen, Böblingen und Stuttgart. Alternativ finden am Tag des Einbruchschutz bundesweit Informationsveranstaltungen statt – sicher auch in Ihrer Region.