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19. September 2017

Energieeffizienzklassen: Liegt Ihr Haus im grünen Bereich?

Ähnlich wie Haushaltsgeräte werden auch Häuser in Energieeffizienzklassen eingeteilt. Sie lassen sich so im Hinblick auf ihre Energiewerte für Heizung und Warmwasserbereitung besser miteinander vergleichen. Erfahren Sie im Folgenden, wie sich die Energieeffizienzklasse eines Hauses ermitteln lässt, was sie aussagt und wie Sie mit modernem Sonnenschutz eine Menge Energiekosten sparen. 

 

Energieausweis: Bedarfs- und Verbrauchsausweis 

 

Seit 2008 schreibt die Energiesparverordnung (EnEV) einen Energieausweis für Gebäude vor, der beim Verkauf oder der Vermietung von Immobilien ungefragt vorgelegt werden muss. Hierbei wird zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis unterschieden. 

Bei dem Bedarfsausweis wird mithilfe eines aufwendigen Berechnungsverfahrens der theoretische Energiebedarf eines Hauses durch einen Gutachter ermittelt. In die Berechnung fließen unter anderem die Beschaffenheit des Hauses, die vorhandene Haustechnik, die Witterungseinflüsse und der Standort mit ein. Typische Schwachstellen eines Hauses lassen sich somit aus dem Bedarfsausweis herauslesen. Dazu zählen häufig das Dach, die Dämmung, Fenster und Haustüren. Die ermittelten Daten im Bedarfsausweis sind völlig unabhängig vom Heizverhalten der Hausbewohner. 

Ein Verbrauchsausweis kann weitaus einfacher und kostengünstiger erstellt werden, da dieser hauptsächlich auf den verbrauchten Energiekosten der letzten drei Jahre basiert. Die hier ermittelte Energieeffizienzklasse für ein Haus hängt also sehr stark vom Heizverhalten der Hausbewohner ab. Für herkömmliche Einfamilienhäuser kann jedoch aufgrund einzuhaltender Voraussetzungen meist nur der Bedarfsausweis ausgestellt werden. 

Energieausweis Haus

 

 

Entsprechend dem im Energieausweises angegebenen Wert für den Endenergiebedarf oder -verbrauch wird ein Haus in eine Energieeffizienzklasse eingestuft. Die einzelnen Klassen sind im Ausweis als Farbskala abgebildet. Diese verläuft von Grün nach Rot, wobei Grün den besten Energiewert anzeigt. Den jeweiligen Farben sind - alphabetisch folgend - Buchstaben zugeordnet. Bei neueren Ausweisen verlaufen die Energieeffizienzklassen von A+ nach H, bei älteren von A nach J. Beide Ausweise sind gültig, die Einteilung der Klassen weicht jedoch ein wenig voneinander ab. Pauschal lässt sich sagen, dass Häuser der Klassen A+ bis B (bei neuen Energieausweisen) bzw. A bis C  (bei älteren Energieausweisen) eine exzellente bis sehr gute Energiebilanz aufweisen. Vor allem Niedrigenergiehäuser zeichnen sich durch Werte im grünen Bereich aus. Das Durchschnittshaus wird allerdings in der Energieklasse F oder G zu finden sein, also im orangenen Bereich. Die Farbskala im Energieausweis ist zusätzlich mit Zahlen versehen. Diese geben den Energieverbrauchswert in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr an.

 

Energie effizient nutzen mit Sonnen- und Blendschutz 

 

Wussten Sie, dass mehr als die Hälfte des Jahresenergieverbrauchs eines Haushalts allein auf die Heizung entfallen? Aber auch die Kühlung von Wohnräumen kann sehr kostenintensiv sein. Allein mit dem richtigen Sonnen- und Blendschutz an den Fenstern, lassen sich die energetischen Kosten für Ihr Haus merklich senken und das Klima in Ihren Wohnräumen erheblich verbessern. Sie reduzieren damit den Heizenergiebedarf im Winter, den Kühlenergiebedarf im Sommer und den Energiebedarf für künstliche Beleuchtung. 

Wie das geht? An heißen Sommertagen lassen Sie, dank außenliegendem Sonnenschutz (z.B. Rollladen oder Zip-Screen), die Wärme einfach draußen. Ihre Wohnräume bleiben so angenehm kühl ohne den Einsatz einer energieaufwendigen Klimaanlage. Im Winter nutzen Sie dagegen tagsüber die Sonnenwärme und nachts die isolierende Wirkung Ihres außen- und innenliegenden Sonnenschutzes (z.B. Jalousie oder Rollo). Die wohligen Temperaturen halten Sie so im Haus und sparen nebenbei Heizkosten. Wie Sie Ihren Sonnenschutz nach Jahres- und Tageszeit am effizientesten einstellen, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag “Mit Tageslichtmanagement und Sonnenschutz Energie sparen”

Tipp: Intelligente Steuerungssysteme sorgen dafür, dass Ihr Sonnenschutz auf maximale Energieeinsparung eingestellt ist. 

 

Schwachstelle Fenster

 

Großzügige Fensterfronten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, lassen sie doch jede Menge Tageslicht in die Wohnräume und gewähren mancherorts traumhafte Ausblicke. Doch häufig sind Fenster auch typische Schwachstellen, wenn es um die Energieeffizienzklasse eines Hauses geht. Im Sommer überhitzen sich Wohnräume schnell durch einfallendes Sonnenlicht und im Winter entweicht die Raumwärme durch das Fensterglas nach außen. Wärmedämmung ist somit das zentrale Thema des modernen Fensterbaus. Moderne Fenster bieten hervorragende Dämmwerte (bei Verglasung und Rahmenprofilen) und auf Wunsch eine leistungsfähige Spezialverglasung, die Wärmestrahlung beispielsweise einfach zurück reflektiert. Damit sind moderne Fenster eine Investition für Ihr Haus, die sich schnell rechnet und zudem die Umwelt schützt. Weitere Informationen zum Fenstertausch finden Sie in unserem Blogbeitrag “Fenstereinbau im Fokus: Was bringt der Fenstertausch?”.

Welche verschiedenen Förder- und Finanzierungsprogramme es für energetische Sanierung gibt, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag “KfW Förderung: Diese Fördermittel gibt es”

Die MR Gruppe berät Sie gern persönlich zu intelligentem Sonnenschutz und hoch wärmedämmenden Fenstern und Türen, damit Ihr Haus in eine bessere Energieeffizienzklasse aufsteigt. Kommen Sie doch einfach an einen unserer Standorte in Leinfelden-Echterdingen, Böblingen, Tübingen oder Stuttgart