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1. September 2015

Worauf man bei Holzterrassen achten sollte

Mit dem Einsatz von Naturmaterialien wie Holz, schaffen Sie in ihrem Garten eine tolle Atmosphäre. Entscheidet man sich für eine Garten-Terrasse aus Holzdielen, gibt es einige Dinge, die man beachten sollte. Erst einmal stellt sich die Frage der Holzauswahl und damit einhergehend die Auswahl der Pflegeprodukte. Die Holzbodenmanufaktur pur natur aus dem Schwarzwald kennt sich mit diesem Thema aus und hat einige Tipps für uns zusammengestellt.

 

1. Warum Holz?

Baut man eine Terrasse, spielt nicht nur die Optik eine Rolle. Wer sich für Holz entscheidet, möchte auch wissen, welche überzeugenden Eigenschaften es hat. Es gibt vielerlei Gründe, die für Holzdielen beim Terrassenbau sprechen. Beispielsweise heizt sich eine Holzterrasse im Sommer, selbst bei direkter Sonneneinstrahlung, nicht so stark auf wie eine Terrasse, die aus Steinplatten gebaut wurde. Holz hat außerdem eine natürliche und gemütliche Wirkung. Da Holz umweltfreundlich entsorgt werden kann, muss man sich zu diesem Thema auch keine Gedanken machen.

 

2. Holzauswahl - Naturholz oder Holz-Kunststoff-Gemische

Die wohl schwierigste Entscheidung ist die der Holzauswahl. Grundsätzlich sollte man sich fragen, ob es eine Terrasse aus einem Holz-Kunststoff-Gemisch (WPC) oder Naturholz werden soll. WPC (Wood-Plastic-Composites) ist sehr pflegeleicht und kann in jeder beliebigen Farbe gewählt werden. Aufgrund des im Holz verbundenen Plastikanteils heizt sich das Material unter Sonneneinstrahlung jedoch stark auf und macht das Barfuß laufen im Sommer unangenehm. Auch die Entsorgung des Holz-Kunststoff Gemischs ist umstritten. Die Naturholz-Terrasse heizt sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung nur gering auf, da bei der Herstellung von Naturholz-Dielen keinerlei chemische Stoffe verwendet werden. Die Maserung hochwertiger Dielen bewirken außerdem eine sehr natürliche Optik, welche bei einem WPC-Boden oftmals künstlich wirkt. Die Naturholzdielen sind bei guter Qualität sehr lange haltbar und unter Berücksichtigung weniger Pflege-Maßnahmen schön zu halten.

 

3. So beachten Sie den konstruktiven Holzschutz einer Holzterrasse

Wir konzentrieren uns in den nächsten Punkten auf den Aufbau und die qualitative Pflege von Holzterrassen. Damit eine Holzterrasse lange Freude bereitet, müssen einige Dinge beachtet werden. Der schlimmste Feind von Holz im Außenbereich heißt „Staunässe“, und das beste Mittel dagegen ist der „konstruktive Holzschutz“. Das Holz wird demnach so verbaut, dass die Konstruktion selbst es schützt. Wir empfehlen eine gute Unter-und Hinterlüftung damit sich keine Staunässe bilden kann. Außerdem sollte Holz nie auf Holz verschraubt werden, damit es nicht fault. Die Schrauben verschrauben wir verdeckt, von unten, nicht von oben durch die Dielen hindurch. Es empfiehlt sich außerdem, das für den Belag vorgesehene Holz, auch für die Unterkonstruktion zu verwenden. Die Dielen werden mit einem Abstand von mindestens 4 Millimetern verbaut. 

Der Aufbau einer Holzterrasse:

Der Unterbau einer Holzterrasse besteht entweder aus Betonfundamenten oder Steinplatten auf verdichtetem Untergrund. Auf dem Fundament werden Gummilager (Isopat) platziert und darauf die Unterkonstruktion befestigt.

 

 

Aufbau einer Holzterrasse


4. Oberflächenbehandlung

Holz welches im Aussenbereich verwendet wird – annähernd jede Holzart– wird im Laufe der Zeit ergrauen. Damit die Terrasse eine silbergraue Patina erhält und um die Holzoberfläche vor schädlichen Einflüssen zu schützen, empfehlen wir eine Oberflächenbehandlung mit natürlichen Materialien. Nach dem Verlegen sollten die Dielen gereinigt werden, um Spuren der Verlegearbeiten zu beseitigen. Hierfür gibt es natürliche Holzpflege-Produkte beispielsweise von „Naturhaus“ oder „Woca“. Je nach Geschmack, können die Dielen unbehandelt bleiben oder werden mit einer weiß pigmentierten Lauge eingefärbt. Die Lauge lässt das Holz gleichmäßig ergrauen. Nach dem Laugen und um einen zusätzlichen Schutz zu erhalten, kann das Holz mit einem Hartwachsöl behandelt werden. Das Hartwachsöl empfehlen wir nach der Behandlung mit weißer Lauge aufzutragen und in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.

5. Qualitätserhaltung und Pflege

Damit die Terrasse ihre Schönheit beibehält, sollte sie im Jahr einige Male mit Seife abgeschrubbt werden. Wir verwenden auch hierfür ein Naturprodukt von „Woca“. Gerade im Winter ist die Terrasse starker Bewitterung ausgesetzt und sollte so bald es wärmer wird abgeseift werden, um die Spuren der kalten Jahreszeit zu entfernen. Die Dielenoberfläche kann sich unschön verfärben, wenn das Holz zu lange von Laub bedeckt ist. Regelmäßiges fegen verhindert bleibende Schäden in den Fugen.