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19. August 2015

Markise und Mietwohnung? Worauf Sie achten sollten

Wer Balkon oder Terrasse im Sommer richtig genießen möchte, sollte sich um den Sonnenschutz kümmern. Beliebt zur Beschattung ist die Markise, denn sie bietet effektiven Sonnenschutz, ist wartungsarm und hält bei guter Qualität sehr viele Jahre. Bei einer Mietwohnung stellen sich Vermieter und Mieter immer wieder die Frage, ob ein Mieter überhaupt an den Balkon einer Mietwohnung eine Markise anbringen darf. Grundsätzlich darf ein Mieter eine Markise an eine Mietwohnung anbringen, denn ohne ausreichenden Sonnenschutz können Balkon oder Terrasse nicht vertragsmäßig gebraucht werden. Nur mit einem triftigen Grund kann ein Vermieter den Einbau verbieten, ansonsten muss er seine Genehmigung erteilen.

Es sollten aber von Mieter und Vermieter einige Punkte beachtet werden:

 

Informieren Sie den Vermieter

Das Anbringen einer Markise ist eine bauliche Veränderung. Wollen Sie als Mieter eine Markise an ihre Mietwohnung anbringen, sind Sie daher verpflichtet, den Vermieter zu informieren und seine Zustimmung einzuholen. Es könnte auch Punkte geben, die für die richtige Wahl der Markise für die Mietwohnung von Bedeutung sind und vorab mit dem Vermieter geklärt werden müssen. Zum Beispiel gibt es in Häusern mit mehreren Parteien häufig bereits einen Mehrheitsbeschluss der Eigentümergemeinschaft, der Art und Farbe einer Markise regelt.

 

Vertrauen Sie auf Profis

“Bei der Wahl einer Markise für eine Mietwohnung sollten Sie unbedingt auf eine professionelle Beratung setzen und die Montage von einem Fachmann durchführen lassen”, rät Michael Mettler von der MR Gruppe, “Markisen müssen mit einer zertifizierten Montagetechnik befestigt werden, damit die Sicherheit der Benutzer nicht gefährdet wird.” Markisen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und nicht alle Modelle sind für jede Fassade und Wohnsituation geeignet. Bei nicht sachgemäßer Montage kann die ganze Fassade beschädigt werden. Durch eine fachgerechte Montage stellen Sie sicher, dass kein Schaden entsteht, für den Sie unter Umständen haften müssen.

 

Was passiert mit der Markise bei Auszug?

Vorab sollte auch die Frage geklärt werden, was mit der Markise bei Auszug passiert. Bleibt sie Teil der Wohnung, wird sie dem Nachmieter überlassen oder soll alles wieder in den Urzustand versetzt werden? Solche Vereinbarungen sollten zwischen Mieter und Vermieter schriftlich festgehalten werden, damit es zu keinen Unklarheiten kommt.

 

Achten Sie auf Qualität

Bei der Wahl der Markise für die Mietwohnung sollten Sie auf jeden Fall auf Qualität achten. Denn eine qualitativ hochwertige Markise bedeutet in der Regel einer Wertsteigerung der Wohnung und bei Auszug kann so besser über eine Ablöse verhandelt werden. Mit Nanotechnologie ausgerüstete Markisentücher, Gelenke aus gesenktgeschmiedetem Aluminium, Gliederrundstahl-Ketten oder Hightech-Bänder für die Kraftübertragung an den Gelenken und Gestelle mit hochwertiger Pulverbeschichtung haben natürlich Ihren Preis. Dafür sind Markisen mit solchen Eigenschaften viel weniger anfällig für Verschleißerscheinungen. Bei einer billigen Markise, die nach wenigen Jahren bereits ihren Dienst versagt, wird sich schwer ein Abnehmer finden lassen. Dann würden beim Umzug auf den Mieter nicht nur die Entsorgung der Markise zukommen, sondern auch die Kosten für die Wiederherstellung der Mietsache, z.B. das Ausbessern von Löchern in der Fassade.

Tipp: Vermieter und Mieter sollten darüber nachdenken, ob Sie sich die Kosten für die Markise für die Mietwohnung nicht teilen wollen oder ob der Vermieter sie nicht ganz übernehmen will. Denn eine qualitativ hochwertige Markise bedeutet eine Wertsteigerung der Wohnung und unter gewissen Voraussetzungen können Teile der Kosten von der Steuer abgesetzt werden. Das kann sich für beide Parteien lohnen: Der Vermieter steigert den Wert seiner Immobilie und der Mieter kann seinen Balkon dank einer Markise richtig genießen.