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2. November 2016

Richtig Heizen: 10 Tipps zum Heizkosten sparen

Die Sanierung der Heizanlage ist aufwendig und teuer – aber gerade bei Altbauten lohnt es sich. In vielen Fällen reichen aber auch schon einige einfache Kniffe und Tricks zum richtig Heizen, um im Herbst und Winter Heizkosten zu sparen. Lesen Sie hier, was Sie selbst tun können.

Heizkörper entlüften

Der Heizkörper gluckert und wird nicht vollständig warm, obwohl das Thermostat voll aufgedreht ist? Dann wird es Zeit, die Heizung zu entlüften. Sie benötigen dafür lediglich einen Entlüftungsschlüssel, ein Gefäß und ein saugfähiges Tuch. 

  • Halten Sie ein Gefäß unter das Entlüftungsventil, um austretendes Wasser aufzufangen
  • Öffnen Sie das Ventil mit Ihrem Entlüftungsschlüssel: Sie werden hören, dass Luft entweicht
  • Schließen Sie das Entlüftungsventil, sobald nur noch Wasser in das Gefäß läuft. Fertig!

Thermostate einbauen

Mit programmierbaren Thermostaten lässt sich der Heizzyklus optimal an den eigenen Tagesrhythmus anpassen: Ist tagsüber niemand Zuhause, kann man die Temperatur getrost etwas senken und so Heizkosten sparen. Sind die elektronischen Thermostate richtig programmiert, springen sie zu einer festgelegten Zeit wieder an, sodass die Wohnung wohlig warm zum Feierabend lädt. Für die späteren Abendstunden gibt es die altbekannte Funktion zur Nachtabsenkung. 

Programmierbare Thermostate gibt es in jedem Baumarkt. Um den Heizzyklus individuell einzustellen, sollte man den Thermostat-Kopf aller Heizkörper austauschen.

Wichtig: Die Raumtemperatur sollte nicht unter 16 Grad Celsius liegen. Sonst herrscht Schimmelgefahr und das Wiederaufheizen der Zimmer kostet umso mehr Energie.

Fenster abdichten

Richtig Heizen hilft nur dann, wenn die Wärme auch drinnen bleibt. Undichte Fenster und Türen sind daher ein no-go. Gerade bei alten Fenstern wäre das Beste, die Fenster beziehungsweise Fensterscheiben zu erneuern, um Heizkosten zu sparen und für ein besseres Raumklima zu sorgen. In unserem Artikel Fenstereinbau im Fokus: Was bringt der Fenstertausch? erklären wir, welche Ersparnis der Fenstertausch bringt. Beim Fenstertausch lohnt es sich, auch die Rolladenkästen zu isolieren, damit über dem Fenster keine Wärmebrücke entsteht.

Wer als Mieter schnell handeln möchte, kann seine Fenster selbst mit Schaumstoff- oder Gummidichtungsband aus dem Baumarkt abdichten. Mit einem brennenden Teelicht finden Sie einfach heraus, an welchen Stellen es zieht. 

Rolladen schließen

Richtig heizen heißt auch, dass so wenig Wärme wie möglich nach draußen entweicht. Daher sind moderne Fenster und Türen mit einem guten Wärmeschutz das A und O beim Heizkosten sparen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, am Abend die Rolladen herunter zu lassen – denn Fensterglas isoliert nie so gut wie eine Wand. Durch Rolladen kann der Wärmeverlust reduziert werden, es gibt sogar spezielle, aluminiumbeschichtete Modelle, die die austretende Wärme zurückspiegeln. 

Vorhänge, Plissees oder Raffrollos haben in Bezug auf den Wärmeschutz eher keine Wirkung; dafür schaffen sie eine wohlige Atmosphäre. Mehr dazu in unserem Artikel Sonnenschutz fürs Fenster: Praktische Lösungen für Zuhause und Büro

Heizkörper nicht verdecken

Richtig Heizen fällt schwer, wenn Heizkörper oder Thermostate verdeckt sind, zum Beispiel von Möbeln, dicken Vorhängen oder Deko-Artikeln. Die Heizwärme kann sich dann nicht optimal im Raum verteilen. Die Folge ist, dass die Heizung mehr Energie verbraucht, als notwendig. Halten Sie Ihre Heizkörper daher am besten frei.

Raumtemperatur senken

Richtig Heizen ruft keine tropische Hitze hervor: Wenn Sie Ihre Raumtemperatur nur um ein Grad senken, sparen Sie bereits ungefähr sechs Prozent Heizenergie. Als angemessene Raumtemperatur für den Wohnbereich gelten 20 Grad Celsius. In der Küche reichen sogar 18 bis 20 Grad, denn Herd und Kühlschrank heizen mit. Im Schlafzimmer sorgen kühle 16 bis 18 Grad für eine angenehme Nachtruhe. Am einfachsten lässt sich die Raumtemperatur mit programmierbaren Thermostaten einstellen, ansonsten gilt als Faustregel: Die mittlere Stufe am Heizregler entspricht 20 Grad.

Warmwasserverbrauch senken

Heizkosten sparen geht beim Warmwasser los: In vielen Haushalten gehen bis zu zwölf Prozent des Energieverbrauchs allein zum Erwärmen von Wasser drauf; gerade hier lässt sich mit einfachen Mitteln sparen. Es lohnt sich zum Beispiel, über einen Sparduschkopf nachzudenken. Dieser verbraucht ungefähr 50 Prozent weniger Warmwasser, als ein herkömmlicher Duschkopf. 

Beim Kauf von Wasch- oder Geschirrspülmaschinen sollte man auf eine gute Energieeffizienzklasse achten. Und sogar bei so kleinen Dingen wie Hände waschen lässt sich sparen: Waschen Sie Ihre Hände nur mit kaltem Wasser und Seife. Nach rund 30 Sekunden sind trotzdem 99 Prozent der Erreger entfernt – und Ihr Kreislauf angeregt.

Richtig lüften

Richtig Heizen hängt immer auch mit dem richtigen Lüften zusammen. Öffnen Sie die Fenster drei bis vier Mal täglich für fünf bis zehn Minuten vollständig. Ist die Raumluft zu feucht, etwa durchs Kochen, Duschen oder den Wäschetrockner, sollte man ebenfalls kurz stoßlüften, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. 

Hinweis: Vermeiden Sie, die Fenster zu kippen. Das führt zu kaum Luftaustausch, dafür kühlen die Wände aus und es besteht Schimmelgefahr.

Dämmung hinter Heizkörper

Wer die Wand hinter seinem Heizkörper dämmt, kann viel Heizenergie einsparen. Denn vielfach ist die Heizung in eine Nische eingelassen und die Wand dahinter besonders dünn. Das passende Dämmmaterial gibt es im Baumarkt, zum Beispiel aluminiumbeschichtetes Styropor oder Dämmfolie. Es ist nicht ganz einfach, die Dämmung in dem schmalen Zwischenraum zwischen Wand und Heizung zu befestigen; mit einem Fachhandwerker ist man meist besser beraten.

Heizungsrohre isolieren

In einigen Altbauten liegen die Heizungsrohre noch so frei, dass allein sie einen Raum – oder den Keller – mollig warm halten. Gerade bei hohen Temperaturunterschieden zwischen Rohr und Raum, ist der Wärmeverlust beträchtlich. Wer handwerklich geschickt ist, kann auch hier selbst Hand anlegen und das passende Dämmmaterial aus dem Baumarkt anbringen. Noch besser ist allerdings, einen Fachhandwerker mit der Dämmung der Heizungsrohre zu beauftragen, da der Fachhandel Zugriff auf besonders hochwertige Materialien zur 150-prozentigen Dämmung hat. Die Dämmung wärmeführender Leitungen ist übrigens in der Energieeinsparungsverordnung (EnEV) vorgeschrieben.

Richtig Heizen und Heizkosten sparen …

… klappt bereits mit kleinen Maßnahmen, die auch Mieter einfach umsetzen können. Wer wissen möchte, ob der eigene Verbrauch und die Heizkosten angemessen sind, kann einen Blick in den bundesweiten Heizspiegel werfen. Für Eigentümer lohnt es sich, langfristig in die Sanierung der Heizanlage zu investieren. 

Die MR Gruppe wünscht Ihnen viel Spaß beim Sparen: Gerne beraten wir Sie persönlich zu energieeffizienten Fenstern, Haustüren oder Rolladen. Kommen Sie doch einfach an einen unserer Standorte in Leinfelden-Echterdingen, Böblingen, Tübingen oder Stuttgart