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7. März 2016

Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker: Ein Job mit Perspektive

 

Ein Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker arbeitet viel draußen, hat mit Textil, Holz und Metall zu tun und benötigt elektrotechnisches Know-how: Stark gefragt sind heute automatisch gesteuerte Markisen, computergesteuerte Beschattung oder einbruchsichere Rolladen. Der 24-jährige Stuttgarter Sebastian Suarez Moreno befindet sich im ersten Lehrjahr zum Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker; nach erfolgreichem Abschluss winken ihm gute Jobperspektiven, wie die steigende Anzahl an Fachbetrieben zeigt. Wir sprachen mit ihm über Ausbildungsinhalte, Herausforderungen und seine Motivation.

Unsere Frage: Wie sind Sie auf die Ausbildung zum Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker aufmerksam geworden?

Sebastian Suarez Moreno: Ein Freund von mir arbeitet als Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker bei der MR Gruppe und hat erzählt, wie viel Spaß der Job macht. Daraufhin habe ich mich über die Ausbildung informiert und fand die Inhalte sehr interessant. Glücklicherweise hat es dann direkt geklappt, als ich mich auf die ausgeschriebene Stelle bei MR beworben habe.

Unsere Frage: Was war Ihre Motivation, die Ausbildung zum Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker anzutreten?

Sebastian Suarez Moreno: Eine abgeschlossene Ausbildung ist sehr wichtig, um sich beruflich weiter zu entwickeln. Meine erste Lehre habe ich leider abgebrochen. Heute sehe ich das als Ansporn, die Ausbildung zum Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker noch motivierter anzugehen. Ich habe das erste Lehrjahr fast abgeschlossen und arbeite jetzt auf die Zwischenprüfung hin. Mir war wichtig, einen Berufszweig zu finden, der Spaß macht; ich wollte auf keinen Fall im Lager oder am Fließband arbeiten. 

Unsere Frage: Die Arbeit eines Rolladen- und Sonnenschutzmechatronikers ist wohl eher das Gegenteil vom Fließband?

Sebastian Suarez Moreno: Absolut. Ich werde an allen vier Standorten der MR Gruppe eingesetzt und arbeite immer dort, wo gerade am meisten zu tun ist. Morgens belade ich zusammen mit einem Kollegen den Transporter. Danach sind wir meist den ganzen Tag auf Montage. Dadurch ist die Arbeit sehr abwechslungsreich. Alle zwei Monate bin ich dann für zwei bis vier Wochen in der Berufsschule bei Ulm. Der Unterricht ist in Blockwochen organisiert, da es für die Ausbildung zum Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker nur wenige Berufsschulen in Deutschland gibt. 

Unsere Frage: Das heißt, Sie pendeln in dieser Zeit von Stuttgart nach Ulm?

Sebastian Suarez Moreno (lacht): Für jeden Tag wäre das etwas zu weit. Während der Blockwochen übernachte ich in einem Wohnheim, das etwa 100 Meter von der Berufsschule entfernt ist. Das ist gut, weil man sich so sehr intensiv mit den einzelnen Lernfeldern auseinandersetzen kann. Am Freitag ist schon etwas früher Unterrichtsschluss, sodass alle Azubis am Wochenende nach Hause fahren können

Unsere Frage: Was gefällt Ihnen besonders gut an der Ausbildung?

Sebastian Suarez Moreno: Jeder Tag ist wie eine Wundertüte: Wir bekommen morgens meist fünf bis sechs Termine. Dann fahren wir zu den Kunden, um Jalousien, Rolladen, Markisen oder Sonnensegel zu montieren oder reparieren. Da wir jeden Tag verschiedene Menschen treffen und uns auf neue Gegebenheiten einstellen müssen, ist der Job sehr abwechslungsreich und bietet viel Freiraum, um sich persönlich zu entfalten.

Unsere Frage:  Haben Sie Tipps für junge Menschen, die sich für die Ausbildung zum Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker interessieren?

Sebastian Suarez Moreno: Am wichtigsten ist, dass man keine zwei linken Hände hat, also handwerklich begabt ist. Alles andere kann man lernen. Wer sich wirklich für die Ausbildung zum Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker interessiert, sollte am besten ein Praktikum machen, um herauszufinden, ob es das Richtige ist. So merkt man am schnellsten, ob die Arbeit Spaß macht und auch, ob man körperlich dafür geeignet ist. So eine Gelenkarmmarkise kann schließlich sehr schwer sein. Generell sollte man einen guten Hauptschulabschluss oder Mittlere Reife mitbringen. 

Unsere Frage: Ihre Ausbildung dauert noch zwei Jahre – haben Sie schon Pläne für die Zukunft?

Sebastian Suarez Moreno: Ich möchte erst einmal meine Ausbildung fertig machen und würde mich sehr freuen, wenn mich die MR Gruppe anschließend übernimmt. Ich bin extra von Frankfurt in den Stuttgarter Raum gezogen, weil die Chancen auf dem Arbeitsmarkt hier besser sind. Mittlerweile fühle ich mich hier sehr wohl und würde sagen: Der Schritt hat sich gelohnt.

Sind Sie interessiert an der Ausbildung zum Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker? Auf der Website des Bundesverbands Rolladen + Sonnenschutz erhalten Sie umfassende Informationen.

Aktuelle Stellenangebote der MR Gruppe finden Sie hier.