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16. Juli 2019

Terrassenüberdachung: Benötige ich eine Baugenehmigung?

Schattenspender, Regenschutz, Sichtschutz: Es gibt viele Gründe für eine Terrassenüberdachung – denken Sie bei der Planung bitte auch an die Baugenehmigung. Anders als eine Markise oder ein Sonnensegel, ist ein Terrassendach nämlich eine ‘Umbaumaßnahme an einem bereits bestehenden Gebäude’. Damit gilt es, das öffentliche und private Baurecht in Deutschland zu beachten.

Baugenehmigung für Terrassenüberdachung notwendig? Je nach Bundesland

Die Regelungen sind je nach Bundesland und zum Teil sogar je nach Kommune unterschiedlich. Denn neben landesweiten Vorschriften gelten örtliche Bauvorschriften bzw. der örtliche Bebauungsplan. Fragen Sie also am besten bei Ihrem Bauamt nach, bevor Sie mit der Planung Ihrer Terrassenüberdachung beginnen. Sollten Sie die Planung und Montage der Terrassenüberdachung einem ansässigen Meisterbetrieb überlassen, können Ihnen die dortigen Fachkräfte meist schon nähere Auskünfte zu den rechtlichen Vorgaben geben.

In den meisten Bundesländern gibt es einen sogenannten ‘räumlichen Freibetrag’, also eine bestimmte Quadratmeterzahl, innerhalb der eine Terrassenüberdachung genehmigungsfrei gebaut werden darf. So sind momentan in Baden-Württemberg Terrassenüberdachungen bis 30 Quadratmeter verfahrensfrei (Serviceportal Baden-Württemberg, Stand Juli 2019). Doch selbst wenn Sie keine Baugenehmigung für Ihre Terrasse benötigen, müssen natürlich allgemeine Bauvorschriften eingehalten werden, etwa Mindestabstände zum Grundstück des Nachbarn oder Anforderungen an Brandschutz und Statik.

Tipp: Lassen Sie die Pläne für Ihre Terrassenüberdachung durch die Baurechtsbehörde prüfen und sich die Vereinbarkeit mit öffentlich-rechtlichen Vorschriften schriftlich bestätigen. Dann sind Sie auch bei genehmigungsfreien Vorhaben auf der sicheren Seite.

Soll die Größe Ihres Terrassendachs über die überbaubare Grundstücksfläche (bzw. das sogenannte Baufenster) hinausgehen, benötigen Sie in jedem Fall eine Baugenehmigung; mancherorts werden die Pläne für den Sonnenschutz seitens des Bauamts eingehend geprüft, in anderen Fällen reicht auch lediglich die Kenntnisgabe des geplanten Projekts – dann trägt der Bauherr die Verantwortung für die Einhaltung der Vorschriften. Übrigens spielt die Materialwahl – ob Holz, Aluminium oder Glas – bei der Vergabe einer Baugenehmigung für Ihre Terrassenüberdachung keine Rolle.

Was sagen die Nachbarn?

Sie müssen Ihre Nachbarn nicht fragen, ob Sie eine Terrassenüberdachung bauen dürfen. Es lohnt sich allerdings trotzdem, wenn Ihnen die Beziehung zu Ihren Nachbarn am Herzen liegt.
Gerade in eng bebauten Gebieten kommt es außerdem recht häufig vor, dass die Mindestgrenzabstände (das sind in aller Regel drei Meter) nicht eingehalten werden können. In diesem Fall benötigen Sie die schriftliche Einwilligung Ihrer Nachbarn.

Antrag zur Baugenehmigung: Das benötigen Sie

Wenn Sie eine Baugenehmigung für Ihre Terrassenüberdachung beantragen möchten, benötigen Sie in aller Regel folgende Unterlagen:

  • ausgefüllter Bauantrag
  • Beschreibung der Terrassenüberdachung inkl. Grundriss und Ansichten
  • Statistischer Erhebungsbogen
  • Kostenaufstellung
  • Aktueller Lageplan Ihres Grundstücks

Weitere Informationen und eine genaue Auflistung der benötigten Unterlagen erhalten Sie bei Ihrem Bauamt. In jedem Fall lohnt es sich, alle erforderlichen Dokumente vollständig einzureichen, da sich Verfahren bei Nachforderungen seitens des Amts sehr lange hinziehen können. Normalerweise fallen für die Genehmigung Kosten von 60 bis 120 Euro an.

Terrassenüberdachung ohne Baugenehmigung: Die Folgen

Vor lauter Vorfreude auf die schönen Stunden unter Ihrem Terrassendach ist die Baugenehmigung untergegangen? Dann können Sie auf eine nachträgliche Bewilligung Ihres Sonnenschutzes hoffen. Auf eine Baugenehmigung ganz zu verzichten, ist allerdings nicht ratsam: Im schlimmsten Fall drohen Ihnen hohe Bußgelder und der Rückbau Ihres Terrassendachs.

Zusammengefasst: Wer eine Terrassenüberdachung bauen möchte, sollte die öffentlich-rechtlichen Vorschriften des Wohnorts bereits bei der Planung berücksichtigen und die (schriftliche) Genehmigung der Nachbarn einholen. Spätestens dann lohnt sich der Gang zum Bauamt, um den geplanten Sonnenschutz zu melden und eine schriftliche Bestätigung einzuholen bzw. den Bauantrag zu stellen. Im nächsten Schritt wird die Baugenehmigung erteilt und Ihrer Terrassenüberdachung steht nichts mehr im Wege. Wir wünschen Ihnen eine erholsame Terrassensaison!

An den Standorten der MR Gruppe in Stuttgart, Böblingen, Tübingen und Leinfelden-Echterdingen beraten wir Sie gern zu Terrassenüberdachungen aus Glas, textilen Terrassendächern oder Lamellendächern. Einige der schönsten Ausführungen können Sie in unseren Ausstellungen live erleben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!